Inequality – aber jeder möchte …

Protofoto für die Produktion Inwquality
© Laurent Ziegler


14.–17. März 2020
Schauspielhaus Wien
1090 Wien, Porzellangasse 19

Konzept „Inequality“

Sechs ausgebildete TänzerInnen mit Behinderung und zwei bis drei Profi-TänzerInnen ohne Behinderung wählen in der Produktion „Inequality – aber jeder möchte….“ das Motiv der (Un)Gleichheit als Ausgangspunkt für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem universalen menschlichen Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Konfrontiert mit der identitätsstiftenden Frage nach dem „Wer bin ich?“, wollen sie unweigerlich auch herausfinden, wieviel von einem selbst im gesellschaftlichen Gefüge überhaupt erhalten bleibt. 
Schonungslos nimmt die Gruppe ihre eigenen Verhaltensmuster und Beweggründe ins Visier und lädt auch das Publikum zur Selbstreflexion ein.

Umsetzung

Wir wollen ein sozialkritisches Stück schaffen, dass vor allem ein breites Publikum dazu anregen soll, sich selbst und die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen. Alle PerformerInnen werden durchgehend auf der Bühne sein. Wir wollen Themen wie z.B. kurzfristige Popularität, Anerkennung und das Gefühl gefallen lassen zu werden anhand von physisch performativen Bildern darstellen, d.h. wir möchten die einzelnen Szenen mit Hilfe zeitgenössischer Bewegungssprache mit urbanen Elementen erarbeiten. Jedoch liegt der Fokus nicht auf Techniken, sondern auf persönlichem Ausdruck und Gruppendynamik.
Dabei erstrecken sich die Begegnungen über verschiedene Konstellationen: Zwei Personen im Fokus des Geschehens, dann wieder eine Gruppenszene.
Die PerformerInnen durchleben verschiedene Aufgaben, durch die sie an ihre Grenzen stoßen, sich selbst nicht mehr erkennen und teils wiederfinden.
Es kommt zu Wettkämpfen zwischen den PerformerInnen, bei den der „Schmäh“ nicht fehlen darf, denn schon wie uns Charlie Chaplin zeigte, kommen ernste, wichtige Themen mit Witz beim Publikum am besten an.

Leading Team

Kirin Espana, Regie & Choreografie

Attila Zarin, künstlerische Leitung

Hana Zanin, Choreografie