Special Olympics 2017

In diesem Album findet Ihr alle Fotos zu unserer Reise nach Schladming und unserem Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Special Olympics World Winder Games 2017:
https://www.flickr.com/photos/129577858@N04/albums/7215767953380911

In diesem Album findet Ihr alle Fotos zu unserer Reise nach Graz und unserem Auftritt bei der Abschlussfeier der Special Olympics World Winder Games 2017:
https://www.flickr.com/photos/129577858@N04/albums/7215767862085304

 

  

(c) Harald Steiner

Im März hat die inklusive „Ich bin O.K.“ Dance Company die Special Olympics World Winter Games 2017 in Schladming eröffnet. Und auch an der großen Abschlussshow war die aus 14 TänzerInnen mit und ohne Behinderung bestehende Tanzgruppe,  beteiligt. Denn nach einem erfolgreichen Auftritt während der Eröffnungszeremonie der Vorentscheidungsspiele in 2016, wurde die Company gleich auch um die Mitgestaltung der Events in Schladming und Graz gebeten.

Vor allem das Opening Event der Special Olympics World Winter Games war ein fulminantes Ereignis, bei dem alle Beteiligten unter dem Motto „Heartbeat for the World“ ein gemeinsames Zeichen für Inklusion setzten. Weder die 15.000 ZuseherInnen noch die über 2600 teilnehmenden internationalen Athleten oder die vielen KünstlerInnen ließen sich von dem Dauerregen die Freude daran nehmen. Denn für die World Winter Games hatten sich die meisten von Ihnen schon lange vorbereitet.

Auch die „Ich bin O.K.“ Dance Company hat bereits im August 2016 mit den ersten Vorbereitungen für die große Special Olympics Choreografie begonnen. Während eines Sommercamps in Gnadenwald haben die 14 TänzerInnen, von denen 11 mit Down Syndrom leben, erste Ideen gesammelt. Unter der künstlerischen Leitung von Hana Zanin-Pauknerová und Attila Zanin wurden Vorschläge für Bewegungsabläufe ausprobiert, an dem Zusammenspiel aus Musik, Tanz und Wasserbällen als Requisiten getüftelt und vor allem an tänzerischen Techniken trainiert. In enger Zusammenarbeit mit der Regisseurin der Special Olympics-Eröffnungsshow Verena Kiegerl entstand schließlich eine künstlerisch anspruchsvolle zeitgenössische Choreografie.

Das Kick-Off Event selbst enthielt viele verschiedene Elemente; traditionell in weiß gekleidete Glöckler mit aufwändigem Kopfschmuck, grausige Schiarchperchten, ein überlebensgroße und eine lustige kleine leuchtende Dundu-Puppe, Volksmusiker, Zirkusartisten und Stars wie Helene Fischer und Jason Mraz. Eine Tänzerin der Company, Maria Naber, hatte die Aufgabe tänzerisch durch den Abend zu führen und die verschiedenen Showacts miteinander zu verbinden. Mit ihrer Hilfe ergab sich so ein gelungenes Zusammenspiel aus Tradition und Moderne, aus Menschen und magischen Figuren, aus dem Irdischen und Kosmischen, aus Szeneriewechsel und Bewegungsstilen.

Marias Solo mündete schließlich in einer großen Abschlussperformance, die als einer der Höhepunkte des Abends galt. Die TänzerInnen der „Ich bin O.K.“ Dance Company konnten endlich das Ergebnis ihrer langen Vorbereitungen präsentieren. In festlich glitzernd blau-weißen Kostümen und mit leuchtenden Weltkugeln ausgestattet verzauberten sie das Publikum mit einer aussagekräftigen zeitgenössischen Choreografie. Nach einigen Minuten betraten auch TänzerInnen des Wiener Staatsopernballetts, darunter die ersten Solisten Roman Lazik und  Maria Yakovleva, die Bühne und den Laufsteg. Bei dieser feierlichen Zusammenkunft standen die TänzerInnen der Wiener Staatsoper und die TänzerInnen der „Ich bin O.K.“ Dance Company gleichberechtigt auf der Bühne und zeigten dem Publikum wie harmonisch das Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderung sein kann.

Der großartige Auftakt ließ auch die Erwartungen für die Abschlussshow in der Merkur Arena in Graz in die Höhe schnellen. Vor außerverkauften Rängen  trat die „Ich bin O.K.“ Dance Company gemeinsam mit Stars wie Helene Fischer, Andreas Gabalier, Rose May Alaba u.v.m. dort auf, wo sonst große Fußballspiele ausgetragen werden. Diesmal zeigten die vielseitigen TänzerInnen eine coole HipHop-Tanzperformance zu basslastigem Sound, der das Publikum ausnahmslos mitriss.

Die vielen leuchtenden, blinkenden, fliegenden kleinen und großen Herzen, die in die Show eingebaut wurden ließen im Anschluss dann noch einmal das Motto „Heartbeat for the World“ hochleben. Und auch für die TänzerInnen der „Ich bin O.K.“ Dance Company werden diese Olympischen Spiele eine ewige Erinnerung in ihren Herzen bleiben.