Während meiner Volksschul- und Gymnasiumszeit begann meine „Bewegungskarriere“:
ab ca. 10 J. Ballettunterricht, dann Leistungssport Gerätturnen, danach Leistungsport Volleyball (oberste Liga, Nationalmannschaft, später auch Trainerinnentätigkeit).
Nach dem Maturaabschluss begann ich das Studium Leibeserziehung/Französisch Lehramt) an der Universität Wien, schloss aber später die Studienrichtung Sportwissenschaften (Fächerkombination Prävention/Rekreation) 1987 mit Sponsion zur Maga.phil. (Diplomarbeit „Von der Therapie zum Tanz“ – Konzept einer Tanzmethodik für cerebral bewegungsgestörte Jugendliche) ab.
Während des Studiums laufende sportliche (Volleyball: Nationalliga, Nationalteam) und tänzerische Tätigkeiten (aktiv und pädagogisch).
Die Geburten von Ida (Juli 1984) und Klara (November 1986) unterbrachen wohl meine intensiven tänzerischen und sportlichen Aktivitäten, brachten mich aber nicht davon los.
Meine hauptberufliche Tätigkeit als Vertragsassistentin (seit 1994) am Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien für den Fachbereich „Bewegung und Sport für behinderte und nichtbehinderte Menschen“/„Behindertensport“/“Adapted Physical Activity“ sowie laufende zusätzliche Unterrichtstätigkeit am Universitäts-Sport-Institut erforderte einen Qualifikationsnachweis im Rahmen einer Promotion zur Drin.phil. (Dissertation „Tanz und kreative Bewegung als lebenslange Entwicklungsförderung für Menschen mit und ohne Behinderung“. 2000), für die mich die praktische Erfahrung aus der Arbeit mit „Ich bin O.K.“ und einige der Vereinsmitglieder als Interviewpartner/innen für die Forschungsarbeit unterstützten. Danke!
Mein wissenschaftliches Arbeiten versucht Theorie und Praxis zu verknüpfen, was sich u.a. bei internationalen Tagungen und Kongressen in Vorträgen und Workshops über Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten von Tanz und kreativer Bewegung im inklusiven Kontext ausdrückt. Als Vorstandsmitglied der International Federation of Adapted Physical Activity (IFAPA) habe ich deren Weltkongress 2001 mitorganisiert und an den darauf folgenden regelmäßig aktiv teilgenommen (Seoul, RK 2003, Verona, ITA 2005, Rio Claro, BRA 2007, Gävle, SWE 2009).
Internationalen Einladungen zu Workshops zur Fortbildung von Studierenden und Interes-sentInnen in inklusiver Tanzpädagogik im Rahmen des Europäischen Erasmus sowie CEE-PUS Programms folgte ich u.a. nach Bratislava (2005), Olomouc (2007), Leuven (2007), Pa-ris (2005, 2006, 2008), Brno (2008), Madrid (2008) und Sao Carlos (2009).
Mein tanzbezogener Erfahrungshintergrund (Auswahl):
Zeitgenössische Tanzaus- und -fortbildung in Form von (Sommer-)Seminaren und Workshops im In- und Ausland – z.B.: a.o. Studium an der Hochschule f. Musik und darstellende Kunst, Tanzabtlg. (Jazz, Modern), 1976/77, Susan Buirge – Paris (1978), Sommerakademie des Tanzes – Köln (1980), Cunningham und Nikolais-Studio – New York (1979 und 1982), Internationale Tanzwochen Wien (fortlaufend) u.a.m.
Choreographische und tänzerische Aktivitäten – z.B.: Wiener Festwochen 1983 (Elaine Summers), Choreographenwerkstatt Metropol 1983 (mit Martina Sagmeister), Wiener Festwochen 1984 (mit Walter Bartussek), Theater Brett: „Europa starb in Prag“ (1988).
Die nun schon vor langer Zeit (ab 1981) begonnene Zusammenarbeit mit „Ich bin O.K.“ und Katalin Zanin, zu der mich meine künstlerische und pädagogische Tanzerfahrung und mein Interesse am Finden neuer Ausdrucksformen und -möglichkeiten gemeinsam mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen motiviert hatte, umfasst seither (mit Unterbrechungen) die choreographische Betreuung zahlreicher Tanz- und Theatergestaltungen z.B. „Mit und Ohne“ (1984), „Egon der grüne Bär“ (1990), „Kleider machen Leute“(1991), „Aktion Gnaden-tod“ (1995) u.a.m. sowie zahlreiche Kurse, Probenstunden und Workshops für integrativen Tanz und kreatives Bewegen (für Menschen jeglichen Alters mit und ohne Behinderung) – häufig gemeinsam mit Katalin Zanin. Jüngste Beispiele: Choreographie „Waterfalls“ (2004), „Teddy Schwarzohr“ (2007), „Black & White“ für Ball des Sports (2008).
